Die Geschichte des Museums

 Die Entstehung des Museums

         Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn gründete das Evangelische Museum als dritten Zweig ihres Sammelwesens in 1973. Das Archiv existiert schon seit der Mitte des XVIII. Jahrhunderts, die Bibliothek wurde in 1957 vom Archiv selbständig.

         Prof. Dr. theol. Tibor Fabiny, Kirchenhistoriker wurde mit der Organisation beauftragt und er hat die Arbeit am 1. Januar 1973 begonnen.

         Er hat mit den Leiter des Archivs und Bibliothek den Evangelisch-Lutherischen Sammlungsrat begründet und sie haben das Netzwerk der Sammlungssachbearbeiter der Diözesen organisiert.

 

 Der Professor und einige begeisterte Studenten der Evangelisch-Lutherischen Theologie haben das Land kreuz und quer durchgefahren, die mögliche Austellungsobjekte registriert und dessen Zustand festgestellt. 

Der erster Direktor  Prof. Dr. theol. Tibor Fabiny

         Das Gebäude war der Eigenbesitz der Evangelisch-Lutherischen Kirche, aber das Erdgeschoss wurde für verschiedene Zwecke vermietet. Der heutige Gebäudesteil der im Herzen der Stadt gelegenen „Insula Lutherana“ wurde in 1978 für Ausstellungszwecke überlassen. Man ging an die Wiederherstellung des von 1793 bis 1797 entstandenen Baues heran.

         Das Ergebnis der  Sammelreisen waren etwa 150 Kunstgegenstände aus ca. 70 Kirchengemeinden: Goldschmied- und Zinngegenstände, Textilien, Bücher, Manuskripte, Skulpturen, Gemälden und Einrichtungstücke. Von diesen entstand die letztlich am 27.Juli 1979 eröffnete Dauerausstellung des Museums.

Evangelisches Museum,
1052 Budapest, Deák tér 4.
Tel.: +36/20 824-3864
eom@lutheran.hu